Wer heute regelmäßig Medien konsumiert, begegnet dem Namen Katharina Zweig häufig. Ob es um Künstliche Intelligenz, Algorithmen, Digitalisierung oder die gesellschaftlichen Folgen datengetriebener Systeme geht – ihre Stimme gehört zu den klarsten und differenziertesten im deutschsprachigen Raum. Gleichzeitig fällt etwas auf, das im Zeitalter permanenter Sichtbarkeit fast ungewöhnlich wirkt: Über ihr Privatleben ist so gut wie nichts bekannt. Insbesondere eine Frage taucht immer wieder auf, ohne beantwortet zu werden: Wer ist der Ehemann von Katharina Zweig?

Die kurze, ehrliche Antwort lautet: Das weiß die Öffentlichkeit nicht. Und genau diese Tatsache ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer bewussten Haltung – sowohl auf persönlicher als auch auf professioneller Ebene. Dieser Blogpost beschäftigt sich mit der Frage, warum der Ehemann von Katharina Zweig kein öffentliches Thema ist, was das über unsere Erwartungen an prominente Wissenschaftlerinnen verrät und warum diese Grenze zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre gerade heute von besonderer Bedeutung ist.